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Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

In der Traditionellen Chinesischen Therapie stehen das ganzheitliche Erfassen des Menschen und die Suche nach der Ursache eines Symptoms oder einer Erkrankung an zentraler Stelle. Dabei kann die Ursache ganz woanders liegen, als man aufgrund der Symptome ursprünglich glaubt. Das macht die TCM so interessant und wirkungsvoll.

Das Erstgespräch ist in der TCM besonders wichtig. Denn wir möchten die Wurzel Ihrer Beschwerden oder Erkrankung finden. Dafür steht die chinesische Diagnostik zur Verfügung, die mit ihrem umfassenden Zugang immer auf verschiedenste Symptome und Konditionen eingeht. Das Gespräch dauert ca. 45 bis 60 Minuten. Die anschließende chinesische Puls- und Zungendiagnostik ergibt weitere wichtige Hinweise und ist unerlässlich für eine passende Therapie, vor allem für die Kräutertherapie.

Die Akupunktur und die Kräutertherapie der TCM sind für mich eine wunderbare Ergänzung zu schulmedizinischer Abklärung und Therapie. Beiden Richtungen schließen sich nie aus, sondern bereichern einander. Speziell bei Symptomen, die auch nach ausgiebiger schulmedizinischer Abklärung ungeklärt bleiben, kann der ganzheitliche Ansatz der TCM der Schlüssel zum Therapieerfolg sein.


Einsatzgebiete der Akupunktur und der TCM-Kräutertherapie (Beispiele)

  • Zyklusstörungen
  • Regelschmerzen
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • chronischen Unterbauchschmerzen
  • wiederkehrende Scheiden- oder Blasenentzündung 
  • Kinderwunsch
  • Beschwerden in der Schwangerschaft, z.B. Übelkeit, Ödeme, Kreuzschmerzen
  • Wechselbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Energielosigkeit, Erschöpfung, Burnout
  • Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Migräne

Die Therapie richtet sich nicht nur nach den Symptomen, sie ist individuell auf Sie angepasst. Denn jeder Mensch ist einzigartig, mit seiner individuellen Konstitution und seinen ganz persönlichen Lebensumständen. Daher brauchen Menschen mit denselben Symptomen oft verschiedene Therapien. Wechselbeschwerden, zum Beispiel, werden in der TCM bei verschiedenen Frauen oft ganz unterschiedlich therapiert, weil jede Frau im Kontext all ihrer individuellen Symptomausprägungen und ihrer Grundkonstitution gesehen wird.

Akupunktur

Die TCM erklärt Gesundheit mit folgendem Bild: In einem gesunden Körper fließt die Lebensenergie „Qi“ frei durch alle Meridiane. Meridiane sind Energiebahnen, die auf und in unserem Körper angeordnet sind. Zeigt sich Schmerz, so ist das ein Hinweis, dass an dieser Stelle das Qi stagniert.

Durch Akupunktur kann die blockierte Lebensenergie wieder ins Fließen gebracht werden. Die Selbstheilungskräfte des Organismus werden angeregt, gestörte Funktionen können sich wieder normalisieren. Die Wirkung der Akupunktur ist inzwischen durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt und wird weltweit mit großem Erfolg eingesetzt.

Moxa-Therapie

Beim sogenannten „Moxen“ werden Akupunkturpunkte mit Nadeln oder mit erhitztem Beifußkraut stimuliert. Beides kann auch kombiniert eingesetzt werden. Die Zufuhr von Wärme bewährt sich vor allem bei Schwächezuständen und Erkrankungen durch Kälte und Feuchtigkeit.

Einen ähnlichen Effekt erziele ich mit einer speziellen Therapielampe (TDP-Heillampe). Sie ist mit 33 Mineralien beschichtet, wirkt stärkend auf das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an.

Chinesische Kräutertherapie

In der chinesischen Kräutermedizin werden Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten, Blätter und Samen) und Mineralien verwendet, um spezielle Kräuterrezepturen zu erstellen. Sie haben ihre heilende Wirkung in über 2000-jähriger Anwendung erwiesen und sind mittlerweile auch wissenschaftlich sehr gut untersucht.

Meine Kräuterrezepte besteht meist aus 12 bis 14 verschiedenen Kräutern, die ich individuell für jede Patientin zusammenstelle, je nach Symptomen, Grundkonstellation, Puls- und Zungendiagnostik.

Ich beziehe alle Kräuter ausschließlich aus österreichischen Apotheken. Damit ist garantiert, dass die Kräuter strenge Qualitätskontrollen durchlaufen und nur bestens geprüfte Kräuter zum Einsatz kommen.

Die Kräuter werden als Dekokt (eine spezielle Abkochung), Granulat (sprühgetrocknete Einzelkräuterextrakte) oder hydrophile Konzentrate (alkoholischer Auszug mit Verdampfen des Alkohols) eingenommen.

 

Meine TCM-Sprechstunde:
nach Terminvereinbarung Mittwoch von 17 bis 20 Uhr